10 Schritte die dein Leben verändern Bewusster leben

Schritt 6: Das Morgenritual | 10 einfache Schritte die dein Leben verändern

Schritt 6: Das Morgenritual | consciousNOW
Written by Mario Herold

Das Morgenritual

Wenn du schon länger in dieser Blog-Post Serie mit liest, dann ist dir vielleicht noch Schritt 3 in Erinnerung (wenn nicht klicke hier) der da hieß „Schaffe dir FREIE Zeitfenster von 30-60 Minuten pro Tag davon 15 Minuten am Morgen„. In diesem Blog-Post heute, geht es genau um diese zusätzlichen 15 Minuten FREIE ZEIT am Morgen, die wir dazu nutzen wollen ein Morgenritual zu „installieren“.

Warum das  Morgenritual so wichtig ist

Du kannst jeden erfolgreichen Menschen da draußen fragen und alle werden dir bestätigen dass sie etwas ganz Bestimmtes morgens tun. Richtig – es ist das Morgenritual. Ich meine jetzt nicht das Zähneputzen oder Duschen gehen, das Anziehen oder den Kaffee, Tee oder das Frühstück zubereiten, das gehört zwar zu einem Morgenritual dazu, jedoch macht das nur einen von drei wesentlichen Punkten aus.

Steve Jobs hat im  Jahr 2005 in einer Rede, die er an der Elite Uni Standford gehalten hat, folgendes postuliert:

„Wenn heute der letzte Tag meines Lebens wäre, würde ich dann das tun wollen, was ich heute vorhabe, zu tun? Und immer, wenn als Antwort darauf an zu vielen Tagen hintereinander ein ,Nein‘ kam, wusste ich, dass ich etwas ändern muss.“

Welcher Zusammenhang besteht zwischen dieser tiefsinnigen Aussage von Steve Jobs und einem simplen aber effektiven Morgenritual?

Sehr einfach:

Jeder Tag ist wie ein kleines Leben und bietet uns die Möglichkeit uns neu auszurichten auf das was wirklich wichtig und förderlich ist.

Und wenn wir es morgens nicht tun, wenn wir den Tag noch vor uns haben, wann sollen wir es sonst tun? Die traurige Antwort ist „nie“.

Gut – wir wissen also, dass der Morgen der beste Zeitpunkt ist, Dinge zu tun die einen maßgeblichen Einfluss auf unser Leben haben, ganz so wie uns dies das wohl jedem bekannte Sprichwort „Morgenstund hat Gold im Mund“ auch richtig suggeriert.

Neben den mentalen Aspekten eines Morgenrituals spielen körperliche Aspekte eine ebenso große Rolle und in der Regel ist es sogar so, dass wir erst dann wirklich kreativ sein und zur Hochform auflaufen können, wenn unser Gehirn „warm gelaufen“ ist. Und das geschieht über unseren Körper.

Der Körper belebt sich selbst durch Bewegung und die Bewegung sorgt für mehr Action im Gehirn, welches Botenstoffe aussendet, die wiederum aktivierend auf den Körper wirken. Ein sogenannter „Bootstrap-Prozess“ bei dem sich zwei Teile gegenseitig „ankurbeln“. In diesem Fall der Körper und das Gehirn. Genau deshalb ist Bewegung am Morgen so unglaublich wichtig.

Du schaffst dir durch körperliche Bewegung in deiner Morgenroutine nicht nur eine solide Basis für einen produktiven und erfolgreichen Tag sondern gibst dir gleichzeitig auch einen kräftigen Motivationsschub und sorgst somit für Power im Gehirn 🙂

Was macht ein Morgenritual also aus?

Wie der Name Ritual schon vermuten lässt geht es darum, dass du es immer wieder und möglichst auch vom Ablauf her genauso tust wie die vergangenen Male. Im Grunde geht es dabei um folgende Punkte:

  • Den Körper in Bewegung bringen
  • Dich mental und emotional auf den Tag ausrichten
  • Dich „salonfähig“ machen 🙂

Den dritten Punkt machst du vermutlich ja sowieso :). Wenn Punkt 1 und 2 neu für dich sind, dann lass mich das kurz darstellen:

Körperlich:

Beginne morgens unbedingt damit 0,5l Wasser zu trinken. Du verlierst über Nacht und durch den morgendlichen Gang zur Toilette ca. 1-1,5 Liter Wasser. Diesen Verlust solltest du gleich morgens nach dem Aufstehen ausgleichen. Das Trinken aktiviert auch gleichzeitig schon deine ersten Körpersysteme. Dann solltest du deinen Körper in Bewegung bringen. Das kann durch Joggen, ein Workout aber auch durch Aerobic, Pilates, Yoga, Tai Chi oder Qigong oder durch die 5 Tibeter Körperübungen erfolgen.

Mental:

Deine Gedanken richtest du auf das aus, was du willst oder Dinge die du heute erleben bzw. tun willst

Emotional:

Füllen könntest du dich mit Gefühlen der Dankbarkeit, Wertschätzung und Liebe. Außerdem könntest du dir vorstellen wie es sich anfühlt, schon da zu sein wo du ihn willst.

Wieviel Zeit du für dein Morgenritual brauchst

Die einen haben mehr die anderen haben weniger davon. Die Rede ist von ZEIT und insbesondere der ZEIT am Morgen. Wieviel davon brauchst du für das Ausführen eines Morgenrituals?

Zwischen 15 Minuten (Sparprogramm) und 90 Minuten (Luxusvariante).

Bitte beachte es geht hier um Dinge, die du JEDEN Tag mit dem gleichen Ablauf tust.

Wenn Du viel Zeit für das Morgenritual hast (Luxusvariante)

Wenn du zu den Lesern gehörst, die ihren Tag frei planen können, weil Sie in früheren Jahren ein paar Dinge richtig gemacht haben, dann kannst du dir den Luxus erlauben zuerst einmal 1 Stunde joggen zu gehen oder mit einem Workout zu beginnen, um den Kreislauf auf Touren zu bringen.

Da Zeit kein Problem ist, geht es weiter mit einer ausgedehnten Morgenroutine. Nachdem der Körper nun aktiv ist und das Gehirn ausreichend Sauerstoff bekommen hat, sind jetzt der Kopf und unsere Gefühle dran. Es geht ums emotionale Visualisieren, das bedeutet sich die Dinge so vorstellen, als wären Sie heute schon Realität und diese auch tatsächlich als solche zu fühlen.

Danach gemütlich zu frühstücken und seinen Tag gedanklich und schriftlich etwas zu strukturieren, damit die wichtigen Dinge, die einen wirklich voran bringen (das sind die Frösche) zuerst dran sind.

So könnte dein Morgenritual aussehen, wenn du es dir erlauben kannst morgens gegen 11:00 ins Büro zu fahren bzw. mit dem eigentlichen Arbeiten zu beginnen, falls du nicht gerade beschlossen hast dir den Tag frei zu nehmen.

Wenn du nicht viel Zeit für das Morgenritual hast (Sparvariante)

Für alle anderen, für die Zeit ein knappes Gut ist, wird es etwas schwieriger werden am Morgen. Die Zeit am Morgen sollte jedoch für mehr ausreichen, als in die Kleider zu hüpfen, sich „salonfähig“ zu machen, einen Toast einzuverleiben und ans Auto oder in Richtung U-Bahn zu hechten.

Auch bei begrenztem Zeitkontingent solltest du etwas zur körperlichen Bewegung tun. Das könnte eine (wirklich) kurze Runde joggen gehen bedeuten, ein Kurz-Workout zu machen oder die Kurzvariante deiner sonst üblichen Aerobic, Pilates, Yoga, Tai Chi oder Qigong-Session sein. Nicht prickelnd aber besser als nichts.

Meine persönliche Empfehlung an dieser Stelle an alle die morgens wenig Zeit haben (und natürlich auch an alle die viel Zeit haben 🙂 ) und etwas richtig Gutes für ihren Körper tun wollen:

Probiere mal die 5 Tibeter Körperübungen für dich aus. Diese kannst du prima in 15 Minuten machen. Besonders interessant an diesen Übungen ist, dass damit mehrere endokrine Drüsen in deinem Körper gleichzeitig aktiviert werden, allen voran die Zirbeldrüse, die Hypophyse und die Schilddrüse. Alle zusammen mixen einen speziellen Hormoncocktail, der dich nicht nur richtig aufputschen kann, sondern auch noch ganz andere Wirkungen hervorbringt :).

Wenn du mehr über die Geheimnisse dieser Tibeter Körperübungen erfahren willst und wie du diese für dich nutzen kannst, dann schau dir mein Kindle Buch auf Amazon dazu an.

Das Morgenritual „installieren“

Wenn du noch kein Morgenritual „installiert“ hast, dann ist das relativ einfach. Lege konkret fest, was in dein Morgenritual rein soll und einen konkreten Ablauf dafür.

Woraus könnte dein ganz persönliches Morgenritual bestehen?

  • Sport
  • Meditation
  • Körperpflege
  • Ziele visualisieren
  • Mit Affirmationen oder Autosuggestionen arbeiten
  • Wichtige Meilensteine für deinen Tag festlegen
  • Frühstück

Mach dir deine eigene Liste

Dann probierst du in den nächsten Tagen, ob das (vor allem zeitlich) alles so passt, änderst vielleicht noch einmal den Ablauf oder ein paar Kleinigkeiten und dann „fixierst“ du das. Das bedeutet, dass du das für die nächsten 30 Tage ohne Veränderung machst, damit sich eine Gewohnheit daraus entwickeln kann.

In dieser Zeit solltest du mit Hilfe einer App, im Kalender oder mit Stift und Papier für jeden Tag einen Haken setzen, nachdem du deine Morgenroutine absolviert hast. Das hilft ungemein dabei dran zu bleiben.

Die Fallstricke beim Morgenritual

Was kann dir dabei im Wege stehen ein Morgenritual zu etablieren, welches dich mit einfachen Mitteln erfolgreicher und entspannter machen kann?

Was nicht unbedingt in dein Morgenritual gehört sind

  • Deine Zieleplanung (dazu solltest du dir mehr zusammenhängende Zeit nehmen)
  • Dein Tagebuch schreiben (besser über den Tag verteilt oder abends)
  • eMails checken
  • In Facebook schauen was es Neues gibt

Folgende Punkte können ebenso Stolpersteine beim Etablieren deiner Morgenroutine sein:

  • Fehlende Disziplin (du hältst es nicht durch)
  • Zuviel in zu wenig Zeit in das Morgenritual rein packen
  • Zu „kompliziertes“ Morgenritual (so einfach wie möglich halten)
  • Aus der Morgenroutine eine Persönlichkeitsentwicklung „to go“ machen
  • keine „Dranbleibkontrolle“
  • nicht zur Gewohnheit gemacht

Fazit:

Ein regelmäßiges Morgenritual hat extrem positive Auswirkungen auf den weiteren Tagesverlauf. Mit mehr Energie und mehr Fokus bist du deutlich aktiver und kannst dadurch eben deutlich mehr erreichen ohne dass es dich zu sehr stresst.

So könnte dein Morgenritual aussehen:

  • 0,5l Wasser trinken (Ausgleich Wasserverlust)
  • Körperliche Betätigung (Joggen, Workout, Tibeter o.ä.)
  • Körperpflege ([Rasieren], Zähne putzen, Duschen)
  • Meditation und/oder mentale + emotionale Ausrichtung auf den Tag
  • gesundes Frühstück mit Obst

PS: Danach kommt natürlich noch das „Aufhübschen“ bevor es raus ins Leben geht, was ich persönlich nicht mehr zum Morgenritual zähle. Die Männer schlüpfen ins Standard-Outfit, fahren sich zweimal durch die Haare und ziehen sich die Schuhe an, bei den Frauen dauert es ein klein wenig länger für das Managen von Klamotten, Haare, Schminken, Push-Up und Accessoires. Dafür sehen sie halt aber meistens dann auch Weltklasse aus 🙂

 


Die Geheimnisse der 6 Tibeter Körperübungen
Keine Zeit morgens Joggen zu gehen oder Yoga zu machen?

Dann solltest du unbedingt einmal die Tibeter Körperübungen ausprobieren. 15 Minuten täglich und du wirst noch mehr als begeistert sein.

 

Über den Autor

Mario Herold

Das Ziel: "Ein befreites und selbstbestimmtes Leben in Form von persönlicher, wirtschaftlicher und örtlicher Unabhängigkeit." Das strebe ich für mich an und helfe anderen, die das für sich ebenso erreichen wollen. Das tue ich als Berater, Entrepreneur und Autor.

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