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Schritt 5: Mehr Wasser trinken | 10 einfache Schritte die dein Leben verändern

Schritt 5: Mehr Wasser trinken | consciousNOW
Written by Mario Herold

Wasser – Das Lebenselixier

Warum Wasser so wichtig für den Körper ist

Der Körper besteht bis zu 70% aus Wasser. Kein Wunder also, dass Wasser eine extrem wichtige Rolle für uns spielt.

Wasser trinken aktiviert den gesamten Stoffwechsel und wird im Köper zum Transport der Nährstoffe und Abtransport der Abfallstoffe aus dem Körper gebraucht. Quasi für jegliche Zellaktivität wird Wasser benötigt und ist für unseren Organismus daher lebensnotwendig.

Was passiert, wenn dem Körper nicht genügend Wasser zugeführt wird?

Fehlende Wasserzufuhr kann zu einer Störung des Stoffwechsels führen. Wichtige Körperfunktionen werden dabei beeinträchtigt, was erst zu einer Verminderung des Wohlbefindens als auch der Leistungsfähigkeit führen kann und im weiteren Verlauf dann zu Funktionsstörungen der verschiedenen Körpersysteme.

Führen wir dem Körper über längere Zeit kein Wasser zu, tritt Dehydration mit allerlei Nebenwirkungen ein.

 

Bei Dehydration des Körpers können Arthritis, Kopfschmerzen bzw. Migräne, Fibromyalgie, Rückenschmerzen und Verdauungsprobleme auftreten.

Konzentrations- und Kreislaufprobleme, trockene Haut, dunkler Urin und Verstopfung weisen ebenfalls auf einen Flüssigkeitsmangel hin.

Ein Wassermangel im Körper wirkt sich ebenfalls erheblich auf die Gehirnfunktion aus, da die Gehirnzellen zu 85% aus Wasser bestehen.

Die im Gehirn benötigte Energie wird zum einen durch Kohlenhydratstoffwechel (Glukose) als auch durch Zellosmose gewonnen, die Wasser benötigt.

Steht dem Gehirn weniger Energie zur Verfügung werden auch die Drüsenfunktionen eingeschränkt, was sich auf die körperliche Agilität und Vitalität auswirken kann. Dies äußert sich dann oft als Schlappheit und Dauermüdigkeit.

Die Haut als größtes Körperorgan leidet ebenfalls erheblich darunter. Dies kann sich in Form von trockener Haut als auch durch Faltenbildung an der Hautoberfläche äußern.

Fehlende Wasserzufuhr kann dazu führen, dass sich extrazelluläre Wasserreservoirs aufbauen. Es können deshalb Wasseransammlungen in den Armen, Beinen und im Gesicht auftreten.

Entgegen der landläufigen Meinung sind Wasseransammlungen also kein Anzeichen dafür, dass man zu viel Wasser zu sich nimmt, sondern eher zu wenig. Es gibt jedoch auch noch andere Ursachen für Wassereinlagerungen.

Warum man besser zu Wasser als zu Softdrinks greifen sollte

Wie kann ich mit Wasser trinken auch gleichzeitig abnehmen ?

Pragmatische Antwort: Wenn wir mehr Wasser trinken, trinken wir automatisch weniger Softdrinks jeden Tag 🙂

Im Vergleich zum Trinken von Softdrinks (Cola und Limonaden bzw. im allgemeinen „Kohlensäurehaltige Getränke“) kann man durch das Trinken von 1 Liter Wasser bis zu 400 Kilokalorien sparen*

(*gilt nicht für „Light“-Produkte).

Durch das Trinken von Softdrinks zwischen den Malzeiten führen wir dem Körper permanent Kalorien zu. Daher muss er nie an seine Reserven gehen und Fett verbrennen. Wer anstatt Softdrinks Wasser zu sich nimmt, wird seltener übergewichtig bzw. nimmt ab, da Wasser kalorienfrei ist.

Es gibt jedoch widersprüchliche Strategien zum Thema Gewichtsmanagement für Übergewichtige(r) durch Wasser trinken.

Zum einen wird postuliert man solle doch als Übergewichtige(r) kurz vor dem Essen 0,5l Wasser trinken mit der These, dass dann weniger Platz im Magen ist und das Sättigungsgefühl deshalb früher einsetzt. Die andere Liga spekuliert, dass man das tunlichst unterlassen solle größere Mengen VOR dem Essen zu trinken, weil dadurch die Magensäure verdünnt würde und das Essen deshalb schlechter verdaut wird.

Probiere es einfach selbst aus, indem du beide Varianten einmal für jeweils 7 Tage testest. Das sollte dir schon ein gutes Bild abgeben, wie es bei dir ganz persönlich ist.

Warum Wasser in jeder Hinsicht besser ist als jeglicher Softdrink

Softdrinks sind gesundheitlich höchst bedenklich. Sie enthalten nicht nur Lebensmittelfarbe, Sulphide und Phosphorsäure, die die Zähne schädigen kann, sondern auch Unmengen von Zucker. Eine Büchse enthält bis zu 10 Teelöffel Zucker (und liegt schon damit über dem täglichen Tagesbedarf), hat bis zu 150 Kalorien und enthält bis zu 50mg Koffein.

Daneben können Softdrinks auch größere Mengen an Fluorid und diverse andere Chemikalien wie Chlor, Trihalomethan, Eisen, Kadmium und weitere Schadstoffe enthalten.

Noch bedenklicher ist der Säuregehalt von Softdrinks, der bei 2,0 liegt und damit 100.000 Mal höher ist als bei reinem Wasser.

 

Da der Körper versucht seinen leicht basischen PH-Wert von 7,4 aufrecht zu erhalten, beginnt er damit Neutralisatoren einzusetzen, die den Säuregehalt senken sollen. Er entzieht dem Körper Kalzium, welches in den Knochen und in den Zähnen vorhanden ist.

Öfters mal zum Wasser greifen, hilft also nicht nur der Figur, sondern auch den Zähnen, den Knochen und dem ganzen Körper.  Apropos, wie oft und wie viel sollte man denn zum Wasser greifen ?

Wie fördere ich meine Gesundheit durch Wasser trinken?

Wieviel Wasser trinken ist gesund ?

Ein pauschaler Ansatz nennt die Richtgröße von 1,5l-2l pro Tag für einen Erwachsenen. Ältere Menschen brauchen in der Regel weniger Wasser.

Ein anderer Ansatz, neben dem pauschalen Ansatz „für alle“ ist es wenn man es etwas differenzierter angeht. 0,03 l je kg Körpergewicht Wasser sollte man demnach trinken, was umgerechnet etwa 2,2l für einen 75kg schweren Mann und 1,8l für eine 60kg schwere Frau bedeutet.

Bei erhöhtem Konsum von Alkohol oder Kaffee sollte auch entsprechend mehr Wasser zu sich genommen werden. In beiden Fällen benötigt der Köper etwa die dreifache Menge an Wasser zur Neutralisation. Für eine Tasse Kaffee sollten also 3 Tassen Wasser als Ausgleich getrunken werden, damit das im Kaffee enthaltene Koffein vom Körper gut abgebaut werden kann.

Kann man auch zu viel Wasser zu sich nehmen ?

Ohne dass mir hierfür exakte Studien über eine Maximalmenge bekannt wären, sollte man sich auf ein gutes Maß einpendeln. Dies sind für einen Normalgewichtigen Menschen ca. 30ml je kg Körpergewicht und sollte 3l pro Tag nicht überschreiten. Für Erkrankte, Übergewichtige und Untergewichtige ist die empfohlene Menge sowieso mit dem Arzt abzustimmen.

Wie oft am Tag sollte man Wasser trinken ?

Obwohl der Körper bis zu 70 Prozent aus Wasser besteht, kann er es nicht direkt speichern. Wir können also nicht „auf Vorrat“ trinken, ebenso wenig wie wir „auf Vorrat“ atmen können. Über die Organe wie Nieren, Darm, Lunge und Haut werden täglich etwa zweieinhalb Liter Körperflüssigkeit ausgeschieden – bei Hitze, körperlicher Anstrengung oder bei Krankheit (z.B. bei Fieber) sind es noch mehr.

Diesen Verlust an Körperflüssigkeit müssen wir durch regelmäßiges Wasser trinken wieder ausgleichen. Der Körper sendet uns hierzu auch frühzeitig Signale.

Menschen in der modernen Gesellschaft haben jedoch Probleme diese vom Körper gesendeten Signale wahrzunehmen bzw. blenden sie einfach aus. Dies ist ein Tribut an die Leistungsgesellschaft und falsch verstandenem Stressmanagement.

 

Der Körper greift dann zu verschärften Maßnahmen was sich auf die Schleimhäute auswirkt (z.B. in Form eines trockenen Mundes) oder sich als Durstgefühl äußert.

Wenn jemand Durst verspürt, ist es allerdings schon „höchste Eisenbahn“. Besser ist es schon VOR dem Auftreten des Durstgefühls regelmäßig zu trinken.

Wenn Wasser nicht gleich Wasser ist

In der modernen Gesellschaft wird die Einnahme von Wasser oft ersetzt durch die Einnahme von Tees, Kaffee, Limonaden und Softdrinks, wohl in der Annahme, dass in diesen Getränken ja auch Wasser enthalten ist und man damit zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen kann.

Man nimmt Wasser zu sich UND es schmeckt auch nach etwas.

Dummerweise kann das in oben genannten Getränken enthaltene Wasser weder Nährstoffe transportieren, noch Schadstoffe aus dem Körper leiten, was eigentlich eine der Hauptaufgaben des Wassers ist, welches wir trinken sollen.

Es ist sogar so, dass alle oben genannten Getränke dafür sorgen dass der Körper dehydriert, also den Körper eher dazu antreiben Wasser abzugeben bzw. noch mehr Wasser braucht, um die eingenommenen Flüssigkeiten zu verarbeiten.

Welches Wasser trinken ?

„Wer die Wahl hat, hat die Qual“ so ein deutsches Sprichwort.

Wir können heute aus einer Vielzahl von Angeboten wählen. Zwischen kohlensäurehaltigen und stillen, ebenso zwischen Wasser mit unterschiedlichem Gehalt an Mineralien wie Kalzium und Magnesium oder Salzen wie Natrium. Für die Wasserauswahl ist dabei entscheident, dass sich die im Wasser enthaltenen Mineralien und Salze mit den über die Nahrung aufgenommenen Bestandteile zum täglichen Mineralstoffbedarf optimal ergänzen.

Unser Tagesbedarf an Mineralstoffen in mg: (Allgemeine Richtwerte)

Magnesium:  

Frauen: 300 mg
Männer: 350 mg

Calcium: 1000 mg

Natrium: 550 mg

Chlorid: 830 mg

Kalium (Richtwert): 2000 mg

Außerdem gibt es natürlich persönliche Präferenzen bezüglich des Geschmacks. Man sollte auch darauf achten, Wasser wenn möglich aus Glasflaschen zu konsumieren, da Plastikflaschen Weichmacher enthalten, die sie ans Wasser abgeben und so gesundheitsschädlich wirken können.

Links zu weiteren Informationen und ein Test von 77 Mineralwasser-Sorten findet man am Ende des Artikels.

Fazit:

Ganz ehrlich ist es schon fast komisch, dass die medizinische Forschung Milliarden Summen in die Erforschung und Produktion von Medikamenten stecken (und diese Tag ein Tag aus in der Werbung anpreisen) und bei so einfachen und doch für so essentielle Dinge wie „Wasser trinken“ und das „Richtige Atmen“ so gut wie überhaupt kein Bewusstsein in großen Teilen der Bevölkerung herrscht. Weder über die immense Bedeutung von Wasser für den Körper, noch über ein gesundes Maß Wasser regelmäßig und über den Tag verteilt tatsächlich auch zu sich zu nehmen.
Bei einem Auto würde man sich nicht wundern, wenn der Motor streikt, weil kein Benzin im Tank ist, oder das Öl fehlt. Bei einem menschlichen Körper ohne Wasser macht man sich darüber weniger Gedanken. Hauptsache ein hochentwickelter Zwölfzylinder steckt unter der Haube, doch ohne Benzin oder Öl macht auch der bald keinen Mucks mehr ..

Rechtliche Hinweise:
Ich bin kein Arzt oder Mediziner und kann insofern auch keinen ärztlichen oder gesundheitlichen Rat geben. Die hier dargestellten Erkenntnisse, Informationen und Methoden stammen zu einem großen Teil aus persönlicher Erfahrung und bieten keinesfalls einen Ersatz für Beratungen durch Personen, die für den Heilberuf zugelassen sind. Kein Teil dieses Artikels versteht sich als eine Gesundheitsberatung. Der Inhalt des Artikels stellt lediglich das Wissen, die Erfahrung und Meinung des Autors dar. Das Lesen dieses Artikels bzw. Anwenden der im Artikel vorgeschlagenen Methoden kann das Einholen von gegebenenfalls notwendigem Expertenrat nicht ersetzen. Trotz sorgfältiger Prüfung können sich Fehler eingeschlichen haben. Der Leser handelt in voller Selbstverantwortung. Jegliche Haftung für Sach- Personen oder Vermögensschäden ist hiermit ausdrücklich ausgeschlossen.

 

Links
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/trinkwasser.html
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/ia-softdrinks.html
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/dehydratation.html
https://www.test.de/Natuerliches-Mineralwasser-im-Test-4258945-0/
https://www.test.de/Natuerliches-Mineralwasser-im-Test-4258945-tabelle/neueMineralwaesser/
http://www.foodwatch.org/de/informieren/uran-im-wasser/mehr-zum-thema/grenzwertdebatte/

Über den Autor

Mario Herold

Das Ziel: "Ein befreites und selbstbestimmtes Leben in Form von persönlicher, wirtschaftlicher und örtlicher Unabhängigkeit." Das strebe ich für mich an und helfe anderen, die das für sich ebenso erreichen wollen. Das tue ich als Berater, Entrepreneur und Autor.

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